Ein regionales und internationales Gedenken rund um das Lager

  • 1949: Einweihung des Militärfriedhofs von Loenen, auf dem ein Denkmal für die niederländischen Deportierten des KL-Natzweiler steht, durch die niederländische Prinzessin Wilhelmine.
  • 1962: Einweihung des Denkmals der Märtyrer der Deportation auf der Ile de la Cité à Paris durch den französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle am 12. April: die Krypta enthält den Leichnam eines unbekannten Deportierten aus der nationalen Nekropole des Struthofs.
  • 1969: In Sainte-Marie-aux-Mines wird am 22. ein Denkmal mit folgender Inschrift eingeweiht: "Die jugoslawischen Deportierten in Dankbarkeit für die Bewohner von Sainte-Marie-aux-Mines". Es ist unter dem Namen "Slowenisches Denkmal" bekannt.
  • 1971: Gründung des Comité international de Natzweiler-Struthof (Internationales Komitee von Natzweiler Struthof), ein Verband von belgischen, französischen, holländischen, luxemburgischen und anschließend auch norwegischen Freundeskreisen.
  • 1976: Am Eingang des Tunnels von Sainte-Marie-aux-Mines wird eine Stele aufgestellt, die den jugoslawischen Deportierten gewidmet ist, die während der Epoche des Lagers Natzweiler im Tunnel gearbeitet haben.
  • 1984: Der Verbrennungsofen des Nebenlagers von Thil wird vom Minister Jean Laurain zur nationalen Nekropole erklärt.
  • 1985 : Einweihung einer Gedenktafel in Differdange  (Luxemburg) durch den Großherzog Jean am 11 Mai, in Erinnerung an die 5 auf dem Struthof erschossenen Widerstandskämpfer.
  • 1987: Einweihung einer Gedenktafel im Bahnhof von Rothau, Ankunftsbahnhof aller Deportierten des Lagers Natzweiler-Struthof, auf Initiative des Freundeskreises der Deportierten und Familien von Opfern von Natzweiller-Struthof und seinen Kommandos, mit der Inschrift "Hier kamen zwischen 1941 und 1944 Tausende von Deportierten aller Nationalitäten auf Ihrem Weg in das NS-Konzentrationslager Natzweiler-Struthof an. Reisende, erinnert euch an die Märtyrer der Freiheit".
  • 1990: Grini, Norwegen, Einrichtung eines Museums im Gedenkens an die norwegischen Deportierten, darunter auch die aus dem Struthof.
  • Parallel dazu werden ab den 80er Jahren in Deutschland Vereine zur Erinnerung an die Nebenlager der KL-Natzweiler gegründet, in einigen Fällen auf Initiative der offiziellen Behörden der Länder.