Die Chronologie in pdf fernladen
| Geschichte Europa - Welt | Geschichte Frankreich | Geschichte der Lager in Europa | Geschichte des KL-Natzweiler |
| |< < 1919 > >| | |||
| Ermordung der Spartakisten Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in Berlin. | |||
| Deutschland unterzeichnet den Versailler Vertrag. | |||
| Die Armee des Admirals Horthy marschiert in Budapest ein. Am 1. März 1920 wird der Admiral zum Regenten auf Lebenszeit in Ungarn ernannt. | |||
| |< < 1920 > >| | |||
| Hitler verwandelt die Deutsche Arbeiterpartei in die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP). | |||
| Erstes Treffen des Völkerbunds in Genf | |||
| |< < 1922 > >| | |||
| Bis zum 29. Oktober, Marsch auf Rom von Mussolini und seinen "Schwarzhemden". | |||
| Mussolini wird italienischer Ministerpräsident. | |||
| |< < 1923 > >| | |||
| Frankreich und Belgien besetzen die Ruhr. | |||
| |< < 1925 > >| | |||
| Mussolini kündigt seine Diktatur an. Im Dezember erhält er unbeschränkte Vollmachten. | |||
| |< < 1929 > >| | |||
| Unterzeichnung der Lateranverträge zwischen Mussolini und Pius XI. | |||
| |< < 1930 > >| | |||
| Abstimmung über das Maginot-Gesetz, das den Beginn der Arbeiten an der französischen Verteidigungslinie einläutet. Sie ist unter dem Namen Maginotlinie bekannt. | |||
| |< < 1933 > >| | |||
| Hitler wird vom Präsidenten von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. | |||
| Am Tag nach dem Reichstagsbrand setzt das Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich (Ermächtigungsgesetz) alle verfassungsmäßigen Garantien außer Kraft und ermöglicht eine vorbeugende Inhaftierung. | |||
| Einrichtung des Lagers Dachau, das erste Lager für die Gegner des NS-Regimes. | |||
| Gründung des Lagers Oranienburg in einer ehemaligen Brauerei. | |||
| Hitler erhält vom Reichstag unbeschränkte Vollmachten. | |||
| Pfarrer Martin Niemöller gründet den Pfarrernotbund. 1937 wird er als persönlicher Gefangener Hitlers in verschiedenen Konzentrationslagern interniert. | |||
| |< < 1934 > >| | |||
| Prager Manifest der SPD-Führung, die sich im Exil aufhält. | |||
| |< < 1935 > >| | |||
| Boris III. von Bulgarien stürzt seinen Premierminister und übernimmt die Macht. | |||
| Dekret über die Bildung der Wehrmacht, deren oberster Befehlshaber Hitler wird. Außerdem wird der obligatorische Wehrdienst wieder eingeführt und damit der Versailler Vertrag verletzt. | |||
| Nürnberger Gesetze "zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre". Die deutschen Juden verlieren sämtliche politischen Rechte. | |||
| Ermordung des Königs Alexander von Jugoslawien in Marseille. | |||
| Hitler und Mussolini gründen die Achse Rom-Berlin. | |||
| |< < 1936 > >| | |||
| In Paris, Sturm auf das Parlament durch die faschistischen "Bünde". | |||
| Deutschland bricht erneut den Versailler Vertrag und besetzt das Rheinland. | |||
| Am Vortag hatte sich General Franco mit seinen Truppen in Marokko erhoben. Am 18. und 19. Juli putschen in ganz Spanien Militärs gegen die am 16. Februar eingesetzte Regierung der Volksfront. | |||
| In London findet die erste Versammlung des Komitees für die Nichteinmischung in Spanien statt. Dennoch werden internationale Brigaden gebildet, von denen die ersten im November in Spanien eintreffen. | |||
| Mussolini verkündet die Achse Rom-Berlin, die am 25. Oktober unterzeichnet worden war. | |||
| |< < 1937 > >| | |||
| Bombardierung von Gernika (Spanien) durch die deutsche Legion Condor. | |||
| |< < 1938 > >| | |||
| Anschluss von Österreich an Deutschland. Am folgenden Tag wird Seyss-Inquart zum Kanzler ernannt. | |||
| Gründung der Deutschen Erd- und Steinwerke GmbH, ein SS-Unternehmen, das die Deportierten des Lagers Natzweiler im Steinbruch beschäftigt. | |||
| Beginn des Baus des Lagers Mauthausen in Österreich. Das Lager wird in der Nähe eines Steinbruchs gebaut, in dem es eine Steintreppe mit 186 Stufen gibt, die die Deportierten mit Steinblöcken beladen nehmen mussten. | |||
| Heydrich gibt die Direktiven für die Einrichtung der Ghettos im besetzten Polen heraus. | |||
| Eröffnung des Lagers Flossenbürg. | |||
| Am 29. und 30. September findet die Münchner Konferenz statt, an der Großbritannien, Frankreich, Deutschland sowie Italien teilnehmen, das dieses Treffen vorgeschlagen hatte, um die Grenzfragen in Mitteleuropa zu lösen. Ein Abkommen wird unterzeichnet: Chamberlain und Daladier stimmen der Abtretung des Sudetengebiets an Deutschland zu. | |||
| Kristallnacht. Von Goebbels angeordnetes riesiges Judenprogrom in Deutschland. 91 werden getötet und über 20.000 in Dachau und Buchenwald inhaftiert. | |||
| Erfassung der "Zigeuner" (Sinti und Roma) auf dem Gebiets des Reichs. | |||
| Ankunft der ersten Deportierten in Neuengamme, wo in der Nähe einer Ziegelfabrik ein Lager errichtet wird. | |||
| |< < 1939 > >| | |||
| Spanischer Bürgerkrieg, Fall von Katalonien. | |||
| Frankreich und Großbritannien erkennen das Regime des Generals Franco an. | |||
| Einzug der deutschen Truppen in der Tschechoslowakei. Am Vortag wurden die Einrichtung des Protektorats Böhmen-Moravien und die Unabhängigkeit der Slowakei erklärt. | |||
| Die Nationalisten nehmen Madrid und Valencia ein. Am Vortag hatte die republikanische Armee die Waffen gestreckt. Es ist das Ende des spanischen Bürgerkriegs. | |||
| Siegesparade in Madrid: Die Franquisten paradieren vor ihrem Führer, dem Caudillo. | |||
| Reorganisation der deutschen Staatspolizeien und Gründung des Reichssicherheitshauptamts (RSHA) unter der doppelten Autorität von Himmler und Heydrich. | |||
| Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt. | |||
| Deutschland fällt in Polen ein. | |||
| Großbritannien und Frankreich erklären Deutschland den Krieg. | |||
| Kapitulation von Warschau (Polen). | |||
| Aufteilung Polens und der baltischen Staaten zwischen Deutschland und der UdSSR im Anschluss an den deutsch-sowjetischen Pakt. | |||
| Jahrestag der Gründung eines unabhängigen tschechoslowakischen Staats, mehrere Tausend Menschen marschieren durch die Straßen von Prag | |||
| Die Nazis schließen die tschechischen Universitäten. | |||
| Finnland wird von der Sowjetunion besetzt. | |||
| |< < 1940 > >| | |||
| Sowjetische Offensive in Karelien (Finnland). | |||
| Hitler verschiebt seine Offensive im Westen auf Grund des schlechten Wetters und befielt die Vorbereitung eines Angriffs auf Skandinavien. | |||
| Der französische Regierungschef Paul Reynaud wertet den Franc ab. | |||
| Die Wehrmacht marschiert in Dänemark und Norwegen ein. Alle Häfen von Oslo bis Narvik werden erobert. | |||
| Die alliierten Truppen, die am 19. in Namsos gelandet waren, werden von den Deutschen gefangengenommen. Am 27. landen die Alliierten in Narvik. Nach dem Sturz von Narvik müssen sie Norwegen am 7. Juni verlassen. | |||
| Josef Terboven wird zum Reichskommissar von Norwegen ernannt. | |||
| Beginn des Baus des Lagers Auschwitz. Die ersten Deportierten kommen am 14. Juni an. Es handelt sich um politische Häftlinge aus Polen. | |||
| Die Wehrmacht startet ihre Offensive in den Niederlanden, in Belgien und in Luxemburg. Winston Churchill wird zum britischen Premierminister ernannt. | |||
| Die Deutsche Erd- und Steinwerke GmbH, ein SS- Unternehmen, kauft den Granitsteinbruch in Groß-Rosen. Im August wird in der Nähe ein Konzentrationslager eingerichtet. Es bleibt bis Februar 1945 in Betrieb, dann evakuieren die SS die Gefangenen nach Deutschland. | |||
| Die deutschen Panzer erreichen Sedan. Die Front wird an mehreren Stellen durchbrochen. | |||
| Rotterdam wird von der Luftwaffe bombardiert. Die niederländische Armee kapituliert. Am Vortag waren die Königin und die Regierung nach London geflohen. | |||
| Die deutschen Truppen besetzen Brüssel, Louvain und Namur. | |||
| Arthur Seyss-Inquart wird zum Reichskommissar für die Niederlande ernannt. Er wird beim Prozess von Nürnberg zum Tode verurteilt und am 16. Oktober 1946 gehängt. | |||
| Der Generalissimus Gamelin wird durch General Weygand ersetzt. | |||
| Kapitulation der belgischen Armee Der König stellt sich als "freiwilliger Gefangener". | |||
| In Brüssel wird General von Falkenhausen Militärbefehlshaber für Belgien und Nordfrankreich. Die Regierung Pierlot flüchtet zuerst nach Frankreich, dann im Oktober nach London, wo sie eine Exilregierung bildet. | |||
| Erklärung des norwegischen Königs mit der Ankündigung, dass er und seine Regierung nach London gehen. | |||
| Paris wird von der Wehrmacht besetzt. | |||
| Der französische Regierungschef Paul Reynaud dankt ab. | |||
| Der neue französische Regierungschef Maréchal Pétain ruft zur Einstellung der Kämpfe auf. | |||
| Aufruf von General de Gaulle in der BBC in London. | |||
| Vom 20. bis zum 26. stoßen die Männer von den Insel Sein in London zu General de Gaulle. | |||
| Frankreich und Italien vereinbaren in Rom einen Waffenstillstand. Italien, das Frankreich und Großbritannien den Krieg erklärt hatte, besetzt einen Teil der Stadt Menton. | |||
| Inkrafttreten der von Frankreich unterzeichneten Waffenstillstandsabkommen, am 22. mit Deutschland, am 24. mit Italien. | |||
| Die deutschen Truppen erreichen die spanisch-französische Grenze. | |||
| Geburtstag des Prinzen Bernhard der Niederlande, die Holländer tragen eine weiße Nelke im Knopfloch. | |||
| General de Gaulle beauftragt Oberst Passy mit der Gründung des Geheimdienstes des Freien Frankreich (France Libre). | |||
| Hitler fordert von seinem Generalstab einen Plan zur Invasion von England (Codename: Aktion Seelöwe) Erst nach dem Misserfolg der deutschen Luftwaffe in der Luftschlacht um England gibt er diesen Plan auf. | |||
| Britischer Angriff auf die französische Flotte in Mers el-Kébir. | |||
| Ansprache des norwegischen Königs Haakon VII., in der er bestätigt, dass nur seine Regierung und er die legitime Autorität über Norwegen haben. | |||
| Die Nationalversammlung stattet Marschall Pétain mit unbegrenzten Vollmachten aus. Am darauffolgenden Tag setzt er den Etat français (französischen Staat) ein, Pierre Laval wird sein Stellvertreter. | |||
| Luxemburg, das zunächst eine militärische Besatzungszone war, wird dem Moselgau zu geteilt, Verwalter ist Gustav Simon. Ab dem 7. August war nur noch die Verwendung der deutschen Sprache erlaubt. | |||
| General de Gaulle wird vom Militärgericht von Clermont-Ferrand wegen Fahnenflucht und Gefährdung der Staatssicherheit zum Tode verurteilt. | |||
| Abkommen zwischen Churchill und de Gaulle Anerkennung der Forces françaises libres (Freie französische Streitkräfte) | |||
| Beginn der Schlacht um England: der "Tag des Adlers". | |||
| Französisch-Äquatorialafrika schließt sich dem Freien Frankreich an. Am Vortag war schon Félix Eboué mit dem Tschad dazugestoßen. | |||
| In den Niederlanden erscheint die erste Ausgabe von Vry Nederland. | |||
| Marschall Antonescu wird in Rumänien an die Macht berufen. | |||
| General Cochet ruft zum Widerstand auf. | |||
| Entdeckung einer Ader von rosa Granit auf dem Mont Louise. | |||
| In Norwegen kündigt der Reichskommissar Terboven die Abschaffung aller politischen Parteien mit Ausnahme der Nasjonal Samling an, der Partei des norwegischen Faschisten Quisling. | |||
| 1. Judenstatut in Frankreich | |||
| Gründung des Alliance-Netzwerks durch den Oberst Loustaunau-Lacau in der Südzone. | |||
| Ab diesem Datum werden deutsche Truppen in Rumänien stationiert, ohne, dass die Souveränität des Landes dadurch beeinträchtigt wird. | |||
| In Belgien schließt eine Verordnung der Behörden die Juden von öffentlichen Berufen aus. | |||
| Die RAF bombardiert den Flottenstützpunkt von Kiel. | |||
| Deutsche Verordnung über die Arisierung der jüdischen Besitztümer in der Besatzungszone. | |||
| Auflösung des Parlaments und des Staatsrats von Luxemburg durch die deutschen Behörden. | |||
| Hitler trifft Franco in Hendaye. | |||
| Gespräch zwischen Hitler und Pétain in Montoire. | |||
| Die Einwohner von Brüssel legen Blumen am Denkmal des unbekannten Soldaten des Ersten Weltkriegs nieder. | |||
| Der belgische König trifft Hitler in Berchtesgaden. | |||
| Der slowakische Staatschef unterzeichnet in Berlin die Beteiligung seines Landes am Dreimächtepakt. | |||
| Laval übergibt den Deutschen das Gold der belgischen Nationalbank, das Frankreich anvertraut worden war. | |||
| Rücktritt des Marschalls Badoglio, Oberbefehlshaber der italienischen Truppen. Zu diesem Zeitpunkt muss Italien, das in Albanien eingefallen ist, Rückschläge hinnehmen. | |||
| Deutschland und Italien erklären den Vereinigten Staaten den Krieg. | |||
| Ein deutsche Verordnung bestimmt, dass in Frankreich jeder zum Tode verurteilt wird, der Flugblätter verteilt, schreibt oder druckt. | |||
| General de Gaulle startet in der BBC seinen ersten Aufruf zu einer gemeinsamen Manifestation in Frankreich am 1. Januar. | |||
| Am 29. und 30. lösen die Bombardements der Luftwaffe in London zahlreiche Feuer aus. Die Kathedrale St. Paul steht in Flammen. | |||
| |< < 1941 > >| | |||
| Einnahme des Flughafens von Tobruk (Libyen) durch die Briten. | |||
| Die Vichy-Regierung verpflichtet alle jungen Männer mit 20 Jahren zur Teilnahme an der Jugendarbeit, den "Chantiers de Jeunesse". | |||
| In den Niederlanden müssen sich die Juden bei den Behörden registrieren lassen. | |||
| Beginn der britischen Offensive in Äthiopien und Eriträa, die seit 1935 zum italienischen Reich gehören. | |||
| Verhaftung des Kapitänleutnants Honoré d'Estienne d'Orves. Er wird am 29. August auf dem Mont-Valérien erschossen. Er ist der erste Agent des Freien Frankreichs, der von den Deutschen erschossen wird. | |||
| Der Kongress der Vereinigten Staaten billigt den Land-Lease-Act (Leih-Pacht-Gesetz). | |||
| Ein Hirtenbrief, der das Regime von Terboven verurteilt, wird in den norwegischen Kirchen vorgelesen. | |||
| Am 21. und 22. Februar organisieren die Deutschen die ersten Judenrazzien in Amsterdam. | |||
| Auf dem Mont Valérien werden 7 Mitglieder der Widerstandsgruppe des Musée de l'Homme hingerichtet. | |||
| Am 25. und 26. Februar streiken die Holländer aus Solidarität gegen die ersten Judenrazzien in Amsterdam. | |||
| Die Kolonne von Leclerc nimmt die Kufra-Oase in Libyen ein, die von einer italienischen Garnison gehalten wird. | |||
| Verkündung von antisemitischen Gesetzen in Rumänien. | |||
| Gründung eines Generalkommissariats für Judenfragen. Es befasst sich mit dem Ausschluss der Juden aus dem öffentlichen Leben. | |||
| Ernennung von Hans Hüttig zum ersten Kommandanten des Lagers Natzweiler. Er gibt am 28. April seinen ersten Befehl. | |||
| Beginn des deutschen Angriffs in Jugoslawien und Griechenland. Die jugoslawische Armee kapituliert am 17. | |||
| Fall von Zagreb (Kroatien). | |||
| Die ungarische und die italienische Armee fallen in Jugoslawien ein. Italien besetzt Ljubljana (Hauptstadt Sloweniens). | |||
| Ante Pavelic wird serbischer Staatschef. | |||
| Fall von Sarajewo. Der jugoslawische König Peter II. flieht mit seiner Regierung nach Athen. | |||
| Bulgarien tritt auf der Seite des Reich in den Krieg ein. | |||
| Die Deutschen besetzen Athen. Am 23. haben König Georg und seine Regierung nach Kreta in Sicherheit gebracht. | |||
| Fallschirmabsprung des ersten Agenten der französischen Abteilung des SOE (Special Operations Executive). | |||
| Erste Judenrazzia (Ausländer und Staatenlose) in der besetzten Zone. | |||
| Die Deutschen greifen Kreta an, das seit November 1940 von den Briten gehalten wird. In 12 Tagen erobern sie die Insel. König Georg flieht nach London, seine Regierung nach Ägypten. | |||
| Ankunft des ersten Konvois von Deportierten aus dem Lager Sachsenhausen, um das Lager aufzubauen und die Straßen anzulegen. Es sind Deutsche und Österreicher. | |||
| Ankunft des zweiten Konvois von Deportierten. | |||
| Tod von Albert Bergmann, dem ersten Toten des Lagers. | |||
| Am 27. Mai beginnt ein Streik im Minenbecken im Norden Frankreichs. Er endet am 9. Juni. Zahlreiche Kumpel werden in das Lager Sachsenhausen gebracht, es sind die ersten politischen Deportierten aus Frankreich. | |||
| 2. Judenstatut und Beginn der Erfassung in der nicht besetzten Zone. | |||
| Beginn des Kriegs in Syrien, wo sich die Vichy-Armee und die Forces françaises libres (Freien französischen Streitkräfte) zusammen mit den Briten gegenüberstehen. | |||
| Beginn der Invasion der UdSSR durch die Wehrmacht. | |||
| Tito ruft zum Widerstand in Jugoslawien auf. | |||
| In der besetzten Zone wird die Légion des volontaires français contre le bolchevisme (französische Freiwilligenlegion gegen den Bolschewismus - LVF) gegründet. | |||
| In der besetzten Zone erscheint die erste Ausgabe von "Défense de France". | |||
| Goering beauftragt Heydrich mit der Durchführung der "Endlösung". | |||
| Bischof von Galen predigt gegen die Operation T 4, mit der geistig Kranke getötet werden. Die Operation, die über 70.000 Opfer forderte, wird Ende des Monats ausgesetzt. | |||
| Erstes Attentat gegen einen deutschen Offizier in Paris, ausgeführt von 2 jungen Kommunisten. | |||
| Veröffentlichung der Atlantikcharta nach einem Treffen zwischen Roosevelt und Churchill vor Neufundland vom 9. bis zum 12. August. | |||
| Zweite Judenrazzia (Ausländer und Staatenlose) in der besetzten Zone, 3477 Juden werden festgenommen und im Lager Drancy interniert. Die folgende Razzia findet am 12. Dezember ebenfalls in der Pariser Gegend statt und zielt auf Persönlichkeiten und Intellektuelle. | |||
| Marschall Keitel, Generalstabschef der Wehrmacht, erlässt eine Verordnung, in der die Todesstrafe für die Autoren von besatzungsfeindlichen Schriften festgelegt ist. | |||
| General de Gaulle gründet in London das Comité national français (Französisches Nationalkomitee). Es verfügt über regierungsähnliche Statuten. | |||
| Am 28. und 29. September massakrieren die Einsatztruppen aus SS, Mitgliedern der Gestapo und vor Ort rekrutierten Hilfstruppen 34.000 Juden in Babi Yar (Ukraine). | |||
| Ab diesem Datum werden die luxemburgischen Juden, die bereits registriert, enteignet und aufgefordert wurden, das Territorium zu verlassen, in Ghettos und ab April 1942 in die Todeslager transportiert. Von 683 deportierten Juden haben nur 43 überlebt. | |||
| Ausrufung des Belagerungszustands in Moskau, das von der Wehrmacht belagert wird. | |||
| Jean Moulin trifft in London ein. Im Januar wird er als Delegierter von de Gaulle abgesandt, um die Widerstandsbewegungen in der Südzone zu vereinen. Seine Tätigkeit führt im Mai 1943 zur Gründung des Conseil national de la Résistance (nationaler Widerstandsrat). | |||
| Hinrichtung von 48 Geiseln, davon 27 in Châteaubriant, als Vergeltung für das Attentat auf einen deutschen Offizier in Nantes. | |||
| Während einer Rede ruft Stalin zur Eröffnung einer zweiten Front im Westen gegen die Nazis auf. | |||
| General Sikorski, Chef der polnischen Exilregierung in London, unterzeichnet in Moskau mit Stalin ein Abkommen zur gegenseitigen Unterstützung. | |||
| Beginn der Gegenoffensive der Roten Armee, während die Wehrmacht den Weg zwischen Moskau und Leningrad abgeschnitten hat. | |||
| Japanischer Angriff auf den amerikanischen Stützpunkt Pearl Harbour (Hawaii-Inseln). | |||
| Das Vernichtungslager von Chelmno (Polen) beginnt mit seiner Aktivität. 340.000 Juden und 20.000 Polen werden bis April 1943 hier umgebracht. | |||
| Der zweite Erlass von Keitel zum NN-Verfahren (Nacht und Nebel); der erste Erlass wurde am 7. Dezember unterzeichnet. | |||
| Nach einem Attentat auf ein Hotel in Paris, in dem nur Offiziere der Luftwaffe untergebracht waren, befiehlt General von Stülpnagel die Hinrichtung von 100 Geiseln. | |||
| Die Besatzungsautorität nimmt die Ermordung eines Offiziers zum Vorwand, der jüdischen Gemeinde ein Bußgeld von 1 Milliarde Francs aufzuerlegen. | |||
| Hitler stellt den Oberkommandierenden des Heers kalt. Er übernimmt diese Funktion selbst und delegiert einen Teil der Aufgaben an Feldmarschall Keitel. | |||
| Oberst Rémy, Gründer des Spionagerings Confrérie Notre-Dame, verschafft sich die deutschen Pläne des U-Boot-Stützpunkts in Lorient. | |||
| Verhaftung von Jacques Arthuys, dem Chef der Organisation civile et militaire (Zivil- und Militärorganisation - OCM) | |||
| |< < 1942 > >| | |||
| 26 Staaten unterzeichnen die Erklärung der Vereinten Nationen in Washington. | |||
| In Paris beginnt der Prozess gegen die Widerstandsgruppe des Musée de l'Homme. | |||
| Beginn der ersten Vergasungen in Auschwitz. Zu dieser Zeit ist Auschwitz ein Komplex aus 3 Hauptlagern: Auschwitz I, Auschwitz II "Birkenau" und Auschwitz III "Monowitz". | |||
| Wannsee-Konferenz, bei der die Nazis die "Endlösung" (Ausrottung der Juden) planen. | |||
| Bestätigung von Vidkun Quisling als Chef der norwegischen Regierung. Die in der Kathedrale von Oslo abgehaltene Messe wird von den religiösen Autoritäten und den Gläubigen boykottiert. | |||
| Am 11. und 12. Februar versammeln sich die norwegischen Lehrer und bereiten ihre Weigerung vor, in den von Quisling geplanten Verband einzutreten. Am 22. März werden 1100 Lehrer verhaftet und interniert. | |||
| Beginn des Prozesses von Riom, in dessen Verlauf die Politiker der III. Republik verurteilt werden, die man für die Niederlage 1940 verantwortlich macht. | |||
| Die Editions de Minuit veröffentlichen "Le Silence de la Mer" (Das Schweigen des Meeres). | |||
| Vom 4. bis zum 6. März findet im Palais Bourbon vor einem deutschen Kriegsgericht der Prozess gegen die Mitglieder der Jugendbataillons der Kommunistischen Partei Frankreichs statt. | |||
| In Großbritannien wird die Wehrpflicht auf Männer bis 45 Jahre und Frauen zwischen 20 und 30 Jahren ausgedehnt. | |||
| In Belgien wird ein Erlass über die Zwangsarbeit verkündet. | |||
| Mit diesem Konvoi stellen die politischen Deportierten die Mehrheit in Natzweiler. | |||
| Beginn der Ausrottungen im Vernichtungslager von Belzec. Am Ende des Jahres waren 600.000 Juden umgebracht worden. | |||
| Der bulgarische König Boris III. trifft Hitler. | |||
| In Auschwitz kommt am 27. März der erste Konvoi aus dem französischen Lager Royallieu bei Compiègne an. | |||
| Am Ostersonntag beenden die norwegischen Bischöfe und Pfarrer ihre administrativen Verbindungen zum Staat. Das Oberhaupt der Kirche, Erzbischof Eivind Berggrav, wird festgenommen. Einige Pfarrer werden deportiert. | |||
| In Stuttgart wird der elsässische Widerstandskämpfer Marcel Weinum hingerichtet, der im Wagen des elsässischen Gauleiters Wagner eine Bombe platziert hatte. | |||
| Ernennung von Egon Zill zum zweiten Kommandanten des Lagers. | |||
| Der Widerstand ruft in der nicht besetzten Zone zu Manifestationen auf. | |||
| Treffen zwischen de Gaulle und Molotow in London. | |||
| Die deutschen Besatzungsbehörden in Frankreich zwingen alle Juden mit mehr als 6 Jahren in der Nordzone zum Tragen des gelben Sterns. Nach der Besetzung der Südzone werden die Ausweise der Juden dem Stempel "Jude" versehen. | |||
| In der Nacht vom 9. auf den 10. Juni massakrieren die SS die Bewohner von Lidice in Böhmen als Vergeltung für die Ermordung von Heydrich, dem Statthalter des Protektorats Böhmen-Moravien. | |||
| In der Nacht vom 10. auf den 11. Juni weigert sich die 1. BFL des Generals Koenig, die seit dem 27. Mai die Position von Bir Hakeim (Libyen) verteidigt, sich Rommel zu ergeben und stößt zu den britischen Linien. | |||
| Hitler empfängt den Marschall Antonescu, Chef der rumänischen Regierung. | |||
| Vom 15. Juli 1942 bis zum 13. September 1944 deportieren die Deutschen 107.000 niederländische Juden. Dank des niederländischen Widerstands konnten sich 25 bis 30.000 Juden verstecken. Zwei Drittel von ihnen haben überlebt. | |||
| Am 16. und 17. Juli verhaften französische Gendarmen über 13.000 Juden, Männer, Frauen und Kinder. Ein Großteil wird im Vélodrome d'Hiver versammelt und dann in den Lagern des Loiret interniert. Die anderen werden nach ihrer Internierung in Drancy im Verlauf des Sommers deportiert. | |||
| Einrichtung des Vernichtungslagers Treblinka in Polen. Am Vortag hatten die NS bereits das von Majdanek eröffnet. | |||
| Gelungener Ausbruch von 5 Deportierten, die in den Kommandos der Gaststätte des Struthofs arbeiteten. | |||
| General de Gaulle begibt sich auf eine Inspektionsreise in die Levante und nach Afrika. | |||
| Die Nazis erschießen 98 Geiseln auf dem Mont-Valérien. | |||
| Fehlschlag des englisch-kanadischen Überfalls auf Dieppe. | |||
| Einrichtung der obligatorischen Wehrpflicht (Zwangseingliederung in die Wehrmacht) in Luxemburg. Am folgenden Tag wird ein Streik im Minenbecken von Esch ausgelöst. Er greift auf die Hauptstadt Luxemburg über und setzt sich bis zum 4. September fort. Es folgt die Unterdrückung: Verhaftungen, 40 Deportierte und 21 Hinrichtungen. | |||
| Ernennung von Josef Kramer zum dritten Kommandanten des Lagers. | |||
| Himmler beschließt, alle jüdischen Internierten in die Vernichtungslager Auschwitz oder Majdanek zu verlegen. | |||
| Streik gegen den obligatorischen Arbeitsdienst STO in der Südzone. | |||
| Der General Montgomery erringt in Ägypten den Sieg von El-Alamein gegen die Truppen von Rommel. | |||
| Hinrichtung von Alfons Christmann, dem einzigen gefassten Ausbrecher aus dem August. | |||
| Die alliierten Truppen landen in Nordafrika. | |||
| Die Deutschen überschreiten die Demarkationslinie und dringen am Tag des Waffenstillstands des Ersten Weltkriegs in die "freie" Zone ein. | |||
| In Vichy werden Laval umfassende Vollmachten eingeräumt. | |||
| Beginn der Experimente mit Senfgas (Yperit). Deportierte werden vom Medizinprofessor Hirt als Versuchskaninchen verwendet. | |||
| Die französische Flotte versenkt sich in der Reede von Toulon, um nicht den Deutschen in die Hände zu fallen. Dem U-Boot Casabianca gelingt es, das Freie Frankreich zu erreichen. | |||
| Beginn der Tunesienkampagne, die am 7. Mai durch die Einnahme von Tunis durch die Alliierten endet. Die deutschen und italienischen Truppen werden aus Afrika verdrängt. | |||
| Ein Gesetz des Vichy-Regimes zwingt die Franzosen unter Androhung der Todesstrafe alle Waffenlager zu verraten, von denen sie Kenntnis haben. | |||
| Einrichtung des Lagers Obernai, das erste Nebenlager von Natzweiler, in dem die Deportierten für die SS arbeiten. | |||
| |< < 1943 > >| | |||
| In Montluçon blockieren Demonstranten einen Zug, der Zwangsarbeiter nach Deutschland schaffen soll. | |||
| Ankunft des ersten Konvois von Luxemburgern. | |||
| Ende der Konferenz von Casablanca, die am 13. begonnen hatte. Bei diesem Treffen bereiten Roosevelt und Churchill ein Treffen mit Stalin vor. Sie versuchen auch die Beziehungen Giraud - de Gaulle zu regeln. | |||
| Kaltenbrunner übernimmt Heydrichs Platz an der Spitze des RSHA. | |||
| Hamburg wird von der RAF bombardiert. | |||
| Der deutsche General Paulus kapituliert von Stalingrad, das er seit dem 13. September 1942 belagerte. | |||
| Ab diesem Datum werden die Todesfälle unter den Deportierten im Register des Hauptlagers vermerkt. | |||
| Einrichtung des Zwangsarbeitsdienstes (Service du Travail Obligatoire - STO) durch die Regierung in Vichy. Zahlreiche junge Leute stoßen zum Maquis. | |||
| 13 Jugendliche aus Ballersdorf (Haut-Rhin), die sich der Zwangseinziehung in die Wehrmacht widersetzen, werden in der Sandgrube erschossen. | |||
| Hinrichtung von Hans und Sophie Scholl sowie von C. Probst, die Studenten, die für die deutsche Widerstandsgruppe "Weiße Rose" verantwortlich waren. | |||
| Ankunft der ersten Konvois mit Sinti und Roma in Auschwitz. | |||
| Fred Scamaroni, der Gesandte von de Gaulle, der auf Korsika die Befreiung der Insel vorbereiten sollte, nimmt sich nach seiner Verhaftung in der Zitadelle von Ajaccio das Leben. | |||
| Entdeckung der Massengräber von Katyn in Polen. | |||
| Beginn des Aufstands im Warschauer Ghetto, der am 19. Mai endet. Mehrere Tausend Juden starben unter dem Schutt, 7000 wurden erschossen und 22.000 in die Vernichtungslager von Treblinka und Lublin gebracht. | |||
| In den Niederlanden wird am 29. April bekanntgegeben, dass die ehemaligen Kriegsgefangenen zur Zwangsarbeit nach Deutschland gebracht werden. Am 30. April beginnt im ganzen Land ein Streik, der bis zum 3. Mai fast eine halbe Million Menschen vereint. | |||
| Der SS-Arzt Mengele befiehlt die Vergasung von über 1000 Sinti und Roma in Auschwitz. | |||
| General de Gaulle trifft in Algier ein. | |||
| Gründung des Comité français de libération national in Algier (Französisches Komitee der nationalen Befreiung). Am 3. Juni 1944 wird es zur provisorischen Regierung Frankreichs. Es wird von General de Gaulle geführt. | |||
| Ankunft des ersten Konvois von NN-Deportierten. Es handelt sich um 71 Norweger. | |||
| Jean Moulin wird in Caluire verhaftet. Am 30. folgt ihm Georges Bidault als Präsident des nationalen Widerstandsrats nach. | |||
| Beginn der Bauarbeiten am Kartoffelkeller | |||
| Der im Exil lebende König von Griechenland erklärt in Übereinstimmung mit den Parteien und den Widerstandsbewegungen, dass die Griechen innerhalb von 6 Monaten nach der Befreiung eine Ratsversammlung und ihre Institutionen wählen können. Vorher hatte er die 1936 eingerichtete Diktatur abgeschafft. | |||
| Ankunft des ersten Konvois von französischen NN-Deportierten aus dem Gefängnis von Fresnes. | |||
| Ankunft des ersten Konvois von niederländischen NN-Deportierten. | |||
| Ankunft des zweiten Konvois von französischen NN-Deportierten aus dem Gefängnis von Fresnes. | |||
| Ankunft des dritten Konvois von französischen NN-Deportierten aus dem Fort von Romainville. | |||
| Begegnung zwischen Hitler und Mussolini in der Nähe von Treviso. | |||
| Fall und Verhaftung von Mussolini. | |||
| Ende der RAF-Bombardierung von Hamburg. Sie hatte am 25. begonnen. | |||
| Ein Konvoi mit den Juden, die für die "Skelettsammlung" des Professors Hirt ausgewählt worden waren, verlässt Auschwitz in Richtung Natzweiler. | |||
| Beginn der Vergasung der Juden in der Gaskammer gegenüber der Gaststätte des Struthof. | |||
| Zwischen dem 10. und dem 16. August wird Sizilien von den Alliierten befreit. | |||
| In der Nacht vom 17. auf den 18. August bombardieren die Alliierten Peenemünde, wo die Nazis die V1 und die V2 herstellen. Die Deutschen beschließen daraufhin, die Produktion unter Tage zu verlegen. | |||
| In der Nacht vom 28. auf den 29. August übernimmt die deutsche Armee die Macht in Kopenhagen, nachdem die dänische Regierung zurückgetreten war. Diese hatte sich geweigert, die seit Juli im ganzen Land stattfindenden Streiks zu verbieten, die durch die Ankündigung ausgelöst worden waren, dass ein dänisches Spezialkorps zum Schutz der Fabriken vor der Sabotage des Widerstands eingerichtet werden sollte. | |||
| Kapitulation Italiens und Landung der Alliierten in der Bucht von Neapel. | |||
| Das Reichssicherheitshauptamt gibt den Befehl, alle NN im Lager von Natzweiler unterzubringen. Das Enddatum wird auf den 15. Juni 1944 festgelegt. Der Plan wird nicht komplett durchgeführt. | |||
| Verkündung eines Erlasses betreffend diejenigen, die sich der Verteidigungspflicht entziehen und der es ermöglicht, die Familien der Verweigerer und Deserteure der Wehrmacht im Elsass-Mosel-Gebiet zu deportieren. | |||
| In der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober beginnt die Verhaftung der dänischen Juden durch die deutsche Polizei. Am folgenden Tag organisiert der dänische Widerstand ihre Rettung. Innerhalb eines Monats werden 7200 Juden nach Schweden evakuiert. 500 Festgenommene werden in das Ghetto von Terezin gebracht. | |||
| Der Norweger Dr. Leif Poulson trifft im Lager ein, er ist Arzt in der "Krankenstation" der Deportierten. | |||
| Der Chef der Miliz Joseph Darnand engagiert sich in der Waffen-SS. | |||
| Das Krematorium des Lagers ist betriebsbereit. | |||
| Ende der Arbeiten am Krematoriumsblock im unteren Teil des Lagers. Die Arbeiten hatten am 8. Mai begonnen. | |||
| General de Gaulle, der die Ratsversammlung in Algier am 3. November eröffnet hatte, stellt das französische Komitee zur nationalen Befreiung entsprechend um. | |||
| Ankunft eines Konvois mit Sinti und Roma aus Auschwitz. Sie sollen Professor Haagen als Versuchskaninchen für seine Experimente zum Typhus dienen. | |||
| Freischärler zerstören den Artilleriepark von Grenoble. | |||
| Die ersten Elemente des französischen Expeditionskorps landen in Italien. | |||
| Umbildung des BCRA (Zentralbüro für Aufklärung und Aktion), dessen Abteilungen jetzt in Algier untergebracht sind. | |||
| Beginn der Teheran-Konferenz, die sich bis zum 2. Dezember hinzieht. Es ist die erste Konferenz der drei Großen: Roosevelt, Churchill und Stalin. Sie beraten über die kommenden Landungen, die Gründung der UNO, das Schicksal Deutschlands und Polens. | |||
| Einrichtung des Nebenlagers Schömberg, das erste der "Wüstenserie". | |||
| Hinrichtung von zwei sowjetischen Deportierten in Anwesenheit aller Deportierten des Lagers mit Ausnahme der Kranken auf dem Revier. | |||
| In Algier, Militärabkommen zwischen Frankreich und den Alliierten über den Einsatz der französischen Einheiten. | |||
| Die Armee secrète und die FTP beschließen ein gemeinsames Aktionsabkommen. | |||
| |< < 1944 > >| | |||
| Gründung des Mouvement de libération nationale (nationale Freiheitsbewegung - MLN), ein Zusammenschluss der Mouvements unis de résistance (Vereinigte Bewegungen der Résistance - MUR) und mehrerer Bewegungen der Nordzone. | |||
| Die Gestapo verhaftet Michel Hollard, der Informationen über die Abschusseinrichtungen der V1 für die Alliierten sammelte. | |||
| Treffen des nationalen Widerstandsrats. Die Eingliederung der Widerstandsorganisation der Armee (ORA) in die Forces françaises de l'intérieur (Französische Streitkräfte des Inneren - FFI) wird beschlossen. | |||
| Kommandoangriff auf die Abtei des Monte Cassini (Italien). Diese Position wird im Mai eingenommen. | |||
| Auf dem Mont Valérien werden 22 Mitglieder der Widerstandsgruppe FTP-MOI hingerichtet, darunter auch ihr Chef Missak Manouchian. | |||
| Der italienische Widerstand organisiert massive Streiks in Norditalien. Sie betreffen insbesondere die Rüstungsfabriken. | |||
| General Delestraint, der Chef der Armée Secrète (Geheimarmee) trifft im Lager ein. | |||
| Alexandre Parodi ersetzt Emile Bollaert, der am 3. Februar zusammen mit Pierre Brossolette gefangengenommen worden war, als Generaldelegierter im besetzten Frankreich. | |||
| In Algier wird der ehemalige Minister der Vichy-Regierung Pierre Pucheu zum Tode verurteilt und hingerichtet. | |||
| Gespräch zwischen Hitler und Horthy in Salzburg. Am darauffolgenden Tag marschiert die deutsche Armee in Ungarn ein. | |||
| Massaker in den Ardeatinischen Höhlen in Rom. Als Vergeltung für ein Attentat gegen deutsche Soldaten ließen die Besatzungsbehörden 335 Gefangene hinrichten, unter den Opfern befanden sich etwa 100 Juden und der Chef des römischen Widerstands. | |||
| Vom 24. bis zum 27. März stürmen die Deutschen das Plateau de Glières. Am 27. werden 170 Maquisards verhaftet und teilweise deportiert. | |||
| Einzug der deutschen Truppen in Rumänien | |||
| Nach einem Sabotageakt an einer Eisenbahnstrecke töten die SS 86 Einwohner von Ascq (Nord) als Vergeltung. | |||
| General Giraud wird endgültig verdrängt. | |||
| Verordnung des Comité français de libération nationale. Sie legt die Organisation der Staatsgewalt in befreiten Frankreich fest und gibt den Frauen das Wahlrecht. | |||
| Die amerikanischen Piloten fliegen Angriffe auf die Luftwaffenstützpunkte in Deutschland. | |||
| Ankunft von Fritz Hartjenstein, dem vierten Lagerkommandanten, der am 5. Mai nominiert wurde. | |||
| Beginn der Deportation der ungarischen Juden, die seit März in Ghettos versammelt wurden. Bis zum 27. Juni werden 380.000 Juden nach Auschwitz deportiert. | |||
| In London unterzeichnen die Exilregierungen von Belgien, Norwegen und den Niederlanden mit den Alliierten ein Abkommen über die Verwaltung der befreiten Gebiete. | |||
| Warnungen und Anweisungen in Zusammenhang mit der Landung der Alliierten erreichen den Widerstand über die BBC. Sie werden am 5. Juni bestätigt. | |||
| Rom wird von den Alliierten besetzt. | |||
| Tod des Generals Jouffrault, Generalstabschef der Armée secrète in der Südzone, der im März 1944 nach Natzweiler deportiert wurde. | |||
| Landung der Alliierten in der Normandie, von der Pointe du Hoc bis Ouistreham. | |||
| Massaker von Oradour-sur-Glane durch die SS-Division Das Reich. Am Vortag hatte die selbe Division in Tulle Geiseln gehängt. | |||
| Tod des Generals Frère, Chef der ORA, der im Mai nach Natzweiler deportiert worden war. | |||
| Hinrichtung von 4 Widerstandskämpferinnen des SOE (Special Operations Executive) | |||
| General de Gaulle befindet sich vom 6. bis zum 12. Juni in den USA und erhält die Anerkennung der provisorischen Regierung der französischen Republik. | |||
| Fehlschlag des Attentats gegen Hitler. Die von Oberst von Stauffenberg angeführten Verschwörer werden hingerichtet. | |||
| Die Wehrmacht startet eine Generaloffensive gegen den Maquis des Vercors. Dabei sterben 456 Personen, darunter 130 Zivilisten. | |||
| Die sowjetischen Truppen befreien das Lager Majdanek. Es ist das erste Konzentrationslager, das die Alliierten im Osten finden | |||
| Beginn des Aufstands von Warschau. Die Stadt kapituliert am 2. Oktober. | |||
| Churchill und Tito treffen sich in Neapel. | |||
| Landung der Alliierten in der Provence, zu Füßen des Massif des Maures und des von Esterel. | |||
| Aufbruch des letzten Konvois mit politischen und rassebedingten Deportierten in die Lager. | |||
| Beginn der Konferenz von Dumbarton Oaks, wo die Alliierten die Grundlagen für die UNO schaffen. | |||
| Einrichtung des Nebenlagers Walldorf, in dem jüdische Frauen interniert werden. | |||
| Die Amerikaner bombardieren die Fabriken und Wohnhäuser der SS im Lager Buchenwald, das im Juli 1937 für die deutschen Gegner des NS-Regimes angelegt wurde. | |||
| Befreiung von Paris durch die 2. DB und Ankunft von de Gaulle in der Hauptstadt. Am folgenden Tag geht er inmitten der Bevölkerung die Champs-Elysées hinunter. | |||
| Beginn des nationalen Aufstands in Bulgarien. | |||
| Einmarsch der Roten Armee in Bukarest, der Hauptstadt Rumäniens. | |||
| In der Nacht von 1. auf den 2. September werden 107 Mitglieder des Réseau Alliance und 35 des GMP Vosges im Lager hingerichtet. | |||
| In der Nacht vom 2. auf den 3. September beginnt die Evakuierung des Hauptlagers nach Dachau und Allach. | |||
| Die Rote Armee trifft in Bulgarien ein. Am 8. übernimmt die Volksfront die Macht. | |||
| Die Deutschen nehmen Pétain und seine Regierung mit nach Sigmaringen. Sie befanden sich in Belfort, wo sie von den Deutschen am 20. August installiert worden waren. | |||
| Die patriotische Volksfront Rumäniens, die vom König nach der Verhaftung von Antonescu an die Regierung beordert wurde, unterzeichnet einen Waffenstillstand mit den Sowjets. | |||
| Die Rote Armee und die jugoslawische Befreiungsarmee (Tito) treffen sich in Orskowa. | |||
| General de Gaulle, der am 9. September eine neue Regierung gebildet hatte, reist zum ersten Mal in die Provinz. | |||
| Mussolini kündigt die Gründung der Republik Salo an. Er hat sich unter deutschem Schutz in Norditalien niedergelassen. | |||
| In ganz Dänemark werden dänische Polizisten von den SS verhaftet. | |||
| Die Forces françaises de l'intérieur (FFI) werden in die Armee integriert. | |||
| Vom 17. bis zum 26. scheitert der britische General Montgomery vor Arnheim (Niederlande) | |||
| Befreiung Athens. | |||
| Admiral Horthy, der versucht hatte, einen Waffenstillstand zwischen den Alliierten und seinem Heimatland Ungarn auszuhandeln, wird abgesetzt. Er wird am 17. durch Ferenc Szalasi, den Chef der Pfeilkreuzler ersetzt. | |||
| Seit dem 17. Oktober gewinnen Kanadier und Briten in den Niederlanden an Boden. Am Ende des Jahres ist nur der Norden des Landes befreit. | |||
| Die Verwaltung des Lagers siedelt sich auf der anderen Rheinseite an. | |||
| General de Lattre startet die Offensive gegen Belfort. | |||
| Kommandant Hartjenstein verlässt das Lager mit den letzten Deportierten in Richtung Deutschland. | |||
| Das KL-Natzweiler das erste Konzentrationslager, das die Alliierten im Westen finden Am gleichen Tag befreit die 2. DB unter General Leclerc Straßburg. | |||
| Unterzeichnung eines Unterstützungsabkommens zwischen Frankreich und der Sowjetunion in Moskau, in Gegenwart von Stalin und de Gaulle. | |||
| Beginn der deutschen Gegenoffensive in den Ardennen, die am 31. endet. | |||
| Bildung einer provisorischen ungarischen Regierung in Debrecen. Nach der Flucht von Szalasi Ende März 1945 siedelt sie nach Budapest um. | |||
| Churchill reist nach Athen. Die Briten unterstützen die griechischen Regierungstruppen, die gegen die kommunistischen Maquisards um die Macht kämpfen. Letztere müssen im Januar einen Waffenstillstand akzeptieren. | |||
| Hinrichtung von Bonny und Lafont, ehemalige Mitglieder der französischen Gestapo, in Paris. | |||
| Die Rote Armee marschiert in Budapest ein. | |||
| Um Mitternacht beginnt die Gegenoffensive der deutschen Armee in den Vogesen. | |||
| |< < 1945 > >| | |||
| Offensive der Roten Armee in Richtung Ungarn, Wien und Berlin. | |||
| Beginn der Evakuierung des Lagers Auschwitz. Die Nazis zwingen die noch "gesunden" Deportierten auf einen Todesmarsch, nachdem sie die Gaskammern zerstört hatten. | |||
| Die Sowjets richten am 22. Juni 1944 das Komitee von Lublin in Warschau ein. Eine polnische Exilregierung hatte sich seit 1939 zuerst in Paris und dann in London gebildet. Beide zusammen bilden im Juni eine Regierung der nationalen Einheit. | |||
| Hinrichtung des Grafen von Moltke, Gründer des Kreisauer Kreises, eine deutsche Widerstandsbewegung gegen das NS-Regime. Er hatte am Komplott des 20. Juli 1944 gegen Hitler teilgenommen. | |||
| Evakuierung des Lagers Stutthof. | |||
| Die sowjetische Armee dringt in das Lager Auschwitz ein. | |||
| Eröffnung der Konferenz von Jalta, die am 11. Februar endet, mit der Beteiligung von Roosevelt, Churchill und Stalin. Bei dieser Konferenz entscheidet sich die Aufteilung Deutschlands in 4 Besatzungszonen (amerikanische, britische, sowjetische und französische) | |||
| In Belgien dankt die Regierung Pierlot ab, die am 8. September aus dem Exil zurückgekehrt war, nachdem die Hauptstadt von den Alliierten befreit wurde. | |||
| Dresden wird von den Alliierten bombardiert. | |||
| Der SS Heinrich Schwarz übernimmt die Leitung des KL-Natzweiler. Er organisiert die Evakuierung der Nebenlager und die Todesmärsche. | |||
| 117 Niederländer werden als Vergeltung für einen Hinrichtungsversuch an einem deutschen SS-General durch Widerständler erschossen. | |||
| Beginn der Säuberungsprozesse vor dem Staatsgerichtshof. | |||
| Das Elsass ist vollständig frei. | |||
| Befreiung des Lagers Ravensbrück durch die Rote Armee. Dieses Konzentrationslager für Frauen wurde am 15. Mai 1939 eingerichtet. | |||
| Am 3. und 4. April, Bombardierung des Lagers Dora und seines Nebenlagers Nordhausen, wo die Deportierten seit 1943 an der Herstellung der V2 arbeiteten. | |||
| Ungarn ist durch die Rote Armee vollständig besetzt. | |||
| Befreiung des Lagers Vaihingen durch die französische Armee. Ursprünglich für die Kriegsindustrie angelegt, wurde es zum Sterbelager der Nebenlager. | |||
| Tod des amerikanischen Präsidenten Franklin Roosevelt. | |||
| Verhaftung von Josef Kramer durch die britische Armee im Lager Bergen-Belsen. | |||
| Beginn des Todesmarsches vom Lager Sachsenhausen. | |||
| Aufeinandertreffen der amerikanischen und sowjetischen Armee bei Torgau an der Elbe. | |||
| Hinrichtung von Mussolini durch den italienischen Widerstand. | |||
| Selbstmord von Hitler in Berlin. | |||
| Kapitulation der deutschen Truppen in Italien. | |||
| In den Niederlanden, in Dänemark und im Nordwesten Deutschlands herrscht nach einer Übereinkunft zwischen dem britischen General Montgomery und der Führung der Wehrmacht eine Waffenruhe. | |||
| Unterzeichnung der Kapitulation des Reichs in Reims (Frankreich). | |||
| Selbstmord des Reichskommissars Josef Terboven in Norwegen. Die Rückkehr des Thronprinzen, der Exilregierung und des Königs dauern vom 13. Mai bis zum 7. Juni. Ende der Auseinandersetzungen in Europa. | |||
| Unterzeichnung der Charta der Vereinten Nationen. | |||
| Der belgische König Leopold weigert sich abzudanken. Sein Bruder wird Regent des Landes. | |||
| Beginn der Potsdamer Konferenz zwischen den USA, Großbritannien und der UdSSR. Sie befasst sich mit der Nachkriegszeit, dem deutschen Regime, der völligen Entwaffnung Deutschlands und dem Platz der UdSSR in Europa. | |||
| Rücktritt von Churchill. Er wird durch Attlee aus der Arbeiterpartei ersetzt. | |||
| Erster Einsatz einer amerikanischen Atombombe über Hiroshima. | |||
| Die zweite Atombombe geht über Nagasaki nieder. Am Vortag hatte die UdSSR Japan den Krieg erklärt. Der Waffenstillstand mit den Alliierten wird am 2. September unterzeichnet. | |||
| Beginn des Prozesses von Lüneburg. Kramer, der ehemalige Kommandant des Lagers wird dort zum Tode verurteilt. | |||
| Beginn des Prozesses von Nürnberg. Er endet am 15. März 1946. | |||
| Joseph Kramer wird im Gefängnis von Hameln in Deutschland durch Erhängen hingerichtet. | |||
| |< < 1946 > >| | |||
| Vom 18. Dezember bis zum 31. Juli 1947 finden die Prozesse der SS-Verantwortlichen der deutschen Nebenlager vor dem französischen Militärgericht in Rastatt statt. | |||
| |< < 1949 > >| | |||
| Die Verwaltung des ehemaligen Lagers Natzweiler wird dem Ministerium für Kriegsveteranen und Kriegsopfer anvertraut. | |||
| |< < 1952 > >| | |||
| Beginn der Prozesse gegen die SS-Ärzte Haagen und Bickenbach vor dem französischen Militärgericht von Metz. | |||
| |< < 1954 > >| | |||
| Vom 15. Juni bis zum 2. Juli 1947 finden die Prozesse der SS-Verantwortlichen des Hauptlagers vor dem französischen Militärgericht in Metz statt. | |||
| |< < 1960 > >| | |||
| Einweihung des nationalen Denkmals der Deportation und der nationalen Nekropole durch den französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle. | |||
| |< < 2005 > >| | |||
| Einweihung des Centre Européen du Résistant Déporté durch den französischen Staatspräsidenten J. Chirac und Eröffnung des renovierten Museums des Lagers. | |||