Am 16. Juni 1940 bittet Maréchal Pétain, der zum Ratspräsidenten gewählt worden war, Deutschland um einen Waffenstillstand. Er wird - wie schon der von 1918 - in Rethondes unterzeichnet und verpflichtet Frankreich zur Entwaffnung seiner Armee, der Unterhaltung der deutschen Truppen auf französischem Territorium, zur Einrichtung einer Demarkationslinie, zur Abtretung von Elsass und Moselgebiet sowie zur Fortsetzung der Inhaftierung der französischen Kriegsgefangenen.