Wann wurde das Denkmal auf der Anlage errichtet? Was stellt es dar?

Am 13. Oktober 1953 wurde das Nationale Komitee für die Errichtung der Gedenkstätte an die Deportation gegründet. Ein Dekret vom 5. Dezember 1954 genehmigt den Beginn einer nationalen Subskription. Die bedeutende Geldsumme, die zu diesem Anlass gesammelt wurde, ermöglichte den Bau eines eindrucksvollen Denkmals dessen Gestaltung Bertrand Monnet, dem Chefarchitekten der "Monuments Historiques", der Denkmalpflege übertragen wurde. Die Arbeiten am Denkmal begannen im Mai 1957 und endeten im August 1958. Der Bildhauer Lucien Fenaux, Träger des "Grand Prix de Rome" arbeitete bis Juli 1959 daran. Die Gedenkstätte wurde von General de Gaulle, dem damaligen französischen Präsidenten am 23. Juli 1960 eingeweiht. Das 40 Meter hohe und aus dem Tal sichtbare Denkmal zeigt eine Flamme und die abgemagerte Silhouette eines Deportierten. Die Gedenkstätte, die den "Märtyrern und Helden der Deportation" gewidmet ist, beherbergt den Leichnam des unbekannten Deportierten, Symbol für alle Opfer der Deportation.