Eine offizielle und lebendige Erinnerung

Seit Kriegsende haben sich Geschichte und Erinnerung der Stätte im Rhythmus des kollektiven französischen Gewissens entwickelt. Der Struthof ist heute die wichtigste nationale Gedenkstätte der Deportation.

Alle amtierenden Präsidenten haben sich vor der Gedenkstätte der Deportation verneigt:

  • General de Gaulle bei der Einweihung am 23. Juli 1960
  • Georges Pompidou am 28. Juni 1970 anlässlich des 25. Jahrestags der Befreiung der Lager.
  • Valéry Giscard d’Estaing am 29. Juni 1980 anlässlich des 35. Jahrestags
  • François Mitterrand am 28. April 1985 anlässlich des 40. Jahrestags
  • Jacques Chirac am 3. November 2005 anlässlich des Abschlusses der Feier zum 60. Jahrestag der Befreiung der Lager und der Einweihung des Centre Européen du Résistant Déporté.

Jeden Tag empfängt die Anlage ca. 1300 Personen, darunter die Hälfte Schulklassen. Im Herzen Europas wird der Struthof so zu einem Treffpunkt für die Generationen, die Länder und ihre sich überschneidende Geschichte.