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Einführung in die Geschichte des Lagers

     

Am 21. April 1941 errichten die Nazis an einem "der Struthof" genannten Ort ein Konzentrationslager, das KL-Natzweiler.

Das Hauptlager ist das einzige Konzentrationslager auf französischem Boden und lag im damals besetzten Elsass. Seine Nebenlager auf beiden Seiten des Rheins bestanden aus fast 70 Lagern verschiedener Größen. Von den ca. 52.000 Deportierten des KL-Na haben etwa 35.000 das Hauptlager nie gesehen.

Im Lager, das als Arbeitslager für die NS-Kriegsindustrie diente, wurden auch die medizinischen Experimente der Naziprofessoren der Universität des Reichs in Straßburg durchgeführt.

Am 23. November 1944 entdecken die Alliierten die Anlage, die seit September von den Nazis aufgegeben worden war. Für einige der Deportierten der Nebenlager setzt sich der Leidensweg im Frühjahr 1945 mit den Todesmärschen noch fort.

Von 1941 bis 1945 ist das KL-Natzweiler eines der mörderischsten Lager des NS-Systems. Fast 22.000 Deportierte sind hier gestorben.

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