Die Leitung des Lagers

Die Leitung des Nebenlagers Neckarelz wurde vom 15. März bis zum 15. Mai 1944 von Franz Hoessler übernommen, der von Auschwitz abkommandiert wurde, dann von Franz Hofmann bis zum 15. Oktober 1944. Auch er kam aus Auschwitz. Von Oktober 1944 bis März 1945 leitete Luftwaffenhauptmann Wilhelm Streit, der im September der SS beigetreten war, das Geschick des Lagers. Er verwaltete die Neckarlager unter der Kontrolle der Kommandantur des Lagers Natzweiler, die im September 1944 in die unmittelbare Nähe des Neckars verlegt wurde. Die Wachmannschaften bestanden in erster Linie aus Mitgliedern der Luftwaffe, die im September 1944 zur SS verlegt wurden. Die vom Hauptlager Natzweiler abgestellte Kommandantur verteilte sich auf mehrere Dörfer. Der Generalstab befand sich in Guttenbach, die Verwaltung und das Vorratslager im Schloss Binau, die Wartungsmannschaft der SS-Fahrzeuge in Neunkirchen.