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Die Evakuierung des Lagers

     

Weihnachten 1944 wurde der Lagerkommandant Hochhaus durch den Luftwaffenfeldwebel Erwin Dold ersetzt, der die Aufgabe hatte, die Schließung des Lagers vorzubereiten. Die Arbeiten in den Stollen wurden von ca. 1000 Deportierten des Lagers Schirmeck weitergeführt. Diese Gefangenen bildeten die neuen Lager von Haslach «Vulkan » und «Kinzigdamm ». Trotz der Anstrengungen von Dold, die Bedingungen im Lager «Sportplatz » zu verbessern, verschlechterte sich der Zustand der Gefangenen immer weiter. Wenigstens 150 Deportierte waren auf Grund der Krankheiten oder der schlechten Behandlung bereits gestorben.
Die Deportierten, die noch mehr oder weniger arbeitsfähig waren, wurden 1945 in die Nebenlager von Natzwiller rund um Rottweil und insbesondere nach Dautmergen gebracht. Die 256 Deportierten verbleibenden Deportierten waren so schwach, dass sie am 15. Februar 1945 in das Nebenlager von Vaihingen verlegt wurden, das zu einem «Sterbelager » geworden war. Viele von ihnen starben dort.

Im April 1945 zogen die Reste der Deportierten der anderen Haslacher Lager für einige Tage in Baracke des «Sportplatzes ». Sie blieben allerdings unter dem Befehl des Lagerkommandanten von Schirmeck, Karl Buck.

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