Die Deportierten hatten die Aufgabe, ein unterirdisches Produktionszentrum in den den 5 km entfernten Stollen der Minen des Bergs Vulkan einzurichten, um die Umsiedlung der Firma Daimler-Benz vorzubereiten und die Zufahrtswege anzulegen. Aber die unmenschliche Behandlung, die kraftraubenen täglichen Märsche, das unzureichende Essen und die Ausbrüche von Ruhrepidemien verringerten das Arbeitspotential des Lagers. Aus diesem Grund wurden am 10. Dezember 1944 248 zusätzliche Deportierte aus dem KL-Flossenbürg nach Barbe-Haslach verlegt.