DIAPORAMA « Sei gegrüßt, mein Bruder » | STRUTHOF

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« Sei gegrüßt, mein Bruder »

     

Die Besucher gehen anschließend in einen intimen Bereich, dessen einzige Lichtquelle ein aus dem Keller kommender Schein ist. Auf den Wänden erscheinen Frauen, Männer, Kinder, Gesichter, Hände und Blicke der Deportierten, während sich Stimmen erheben, um ein Gedicht aufzusagen, dass von Eugène Marlot, einem Deportierten aus Natzweiler geschrieben wurde: « Sei gegrüßt, mein Bruder »

Sei gegrüßt, mein Bruder…
Grausamkeit, Barbarei, Sadismus,
nenn’ es, wie Du willst
Es ist schwer zu glauben,
und doch ist es so.
Glaubst Du mir immer noch nicht,
so schau,
schau Dich um
Sie alle,
die Freunde,
alle,
schau sie an und schau mich an,
Wer bin ich?
Ein Paket aus Knochen,
ein menschlicher Abfall,
eine einfache Nummer
Oder das alles zusammen,
das heißt,
null, plus null, also null"

Dieser Film wurde anhand von Archivaufnahmen realisiert, die zum größten Teil bei der Befreiung der Konzentrationslager aber auch von den SS selber gemacht wurden (wie die der medizinischen Experimente im KZ-Dachau). Er dauert etwa 2 Minuten und wird in einer Endlosschleife in französisch, deutsch und englisch gezeigt. Er wurde von Jacques Robert aus dem Verteidigungsministerium realisiert.

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