Die Ausstellung mit dem Titel "Gegen die Unmenschlichkeit, sich engagieren, widerstehen, kämpfen" ist in U-Form rund um den Kartoffelkeller organisiert, der ab Juni 1943 von den Deportierten gebaut wurde. Die verschiedenen Schwarz- und Grautöne verstärken die Aussagekraft dieses im Urzustand erhaltenen Orts.
Die Ausstellung ist ein historisches Fresko, das in thematischer und chronologischer Form die großen Etappen der Ausweitung der Naziherrschaft sowie die verschiedenen Formen des Engagements, des Widerstands und der bewaffneten Auseinandersetzungen in Europa gegen den Faschismus und den Nationalsozialismus aufzeigt.
Auf den Tafeln sind einige Dokumente mit einer blauen Linie umkreist. Jedes dieser Dokumente erinnert an eine Form des Widerstands gegen den Nationalsozialismus in Europa. Sie sind am Anfang der Ausstellung nur in sehr geringer Zahl vertreten, werden dann mit zunehmender Organisation oder steigender Bedeutung des Widerstands in einzelnen Ländern immer zahlreicher.
Das vertikale Fries gibt einen allgemeinen Rahmen, die Tafeln vermitteln ein detaillierteres Bild.
Als Ausgang dient dem Besucher eine Treppe, die ihn direkt auf den zum Lager führenden Weg geleitet. Er durchquert das Portal und beginnt den Besuch dieser Gedenkstätte mit den Informationen über den Kontext, in dem der Nationalsozialismus begonnen und sich weiter entwickelt hat.